Wie jeden Monat finden Sie hier eine Auswahl der spanischen Kulturveranstaltungen, die im Oktober in Deutschland stattfinden. Bitte zögern Sie nicht, diesen Newsletter an andere Personen weiterzuleiten, die an unseren monatlichen Mitteilungen interessiert sein könnten. Wir empfehlen Ihnen, sich vor dem Besuch einer Veranstaltung bei den Veranstaltern zu informieren, falls es kurzfristige Programmänderungen gibt.
Bleiben Sie gesund!

30.09 und 01., 06. und 07.10.2023 Tanz: Kolochi Baw der Cía Aïda Colmenero Dïaz Im Rahmen des „FRAGILE – Festival for young changemakers“ Kolochi Baw ist das Ergebnis eines Forschungsprozesses, den Aïda Colmenero Dïaz 2021 während ihrer Zeit als Pina Bausch Fellow gemeinsam mit dem aus Kamerun stammenden Bio-Architekten Angel Fuller durchführte. Das Stück ist eine lebhafte Reflexion über das Konzept von Zeit, Opfer und über die Konstruktion großer baulicher Errungenschaften der Menschheit.
30.09. und 01.10.2023 im Pina Bausch Zentrum, Wuppertal
06.10. und 07.10.2023 im Theater im Pumpenhaus, Münster
01.10.2023 Tanz: „El Bosque“ von Marcat Dance S.L.
Inspiriert von der Atmosphäre des Waldes, seinen Bewohnern, den Energien und Empfindungen, interagieren die drei Tänzer*innen Mario Bermúdez, Catherine Coury und Marilisa Gallicchio zur elektronischen Musik von José Pablo Polo, der das Thema musikalisch erforscht.
Schwankhalle, Bremen
04.-05.10.2023 Kino: „Un amor“, Adaption der Regisseurin Isabel Coixet von Sara Mesas „Un Amor“ (Eine Liebe).
Cinemaxx Dammtor, Hamburg
08.10.2023 Konzert: Südliche Klangfarben mit Elisabet Iserte López (Cello) und Lili Bogdanova (Klavier)
Die Cello-Sprache wird von vielen Musikliebhabern geliebt – warm, tief, menschlich. Lili Bogdanova und Elisabet Iserte López spielen Beethovens 12 Variationen über ein Thema aus dem Oratorium „Judas Maccabäus“ von Händel, um dann das Publikum mit „Siete canciones populares españolas“ von Falla nach Spanien mitzunehmen. Debussy schafft besonders dunkle, wunderliche Klänge und als großer Schluss gilt die Sonata von Franck als eine der schönsten Stücke der Romantik.
Schwartzsche Villa, Großer Salon, Berlin
08.10.2023 Konzert: Concha Buika
Die spanische Sängerin und Komponistin Buika, die mit einem Latin Grammy ausgezeichnet wurde und mehrere Alben veröffentlicht hat, tritt am 8 Oktober nach einer 7 jährigen Pause mit ihrer einzigartigen und prächtigen Stimme sowie unvergesslichen Liedern wie „No Habrá Nadie En El Mundo“ und „Falsa Moneda“ im Admiralspalast in Berlin auf.
Admiralspalast, Berlin
10.10.2023 Comic: „Internationaler Graphic Novel Salon“.
Die eingeladenen Künstler – Lucie Bryon (FR), Zerocalcare (IT), Adrian Pourviseh (D) und Julio César Pérez (ES)- stellen ihre neuesten Werke vor und zeigen die Vielfalt des Mediums Graphic Novel.
Eine EUNIC Veranstaltung im Instituto Cervantes, Hamburg
11.10.2023 Ausstellungseröffnung: „Canops. Möbel von Welt für Karl III. von Spanien (1759-1788)“
Das Kunstgewerbemuseum widmet dem deutschstämmigen José Canops (1733–1814) eine Einzelausstellung. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts schuf er in Madrid als Hoftischler für den spanischen König Karl III. Meisterwerke der Möbelkunst. Die Ausstellung präsentiert das weitgehend unbekannte Werk von Canops erstmals außerhalb Spaniens. Neben spektakulären Möbeln gibt ein breitgefächerter Schatz von Büchern, Grafiken, Karten, Musikinstrumenten und Werken der angewandten Kunst Einblicke in den weiteren Kontext dieser Zeit. Ausgangspunkt der Sonderausstellung ist der Erwerb eines Canops-Schreibmöbels für das Kunstgewerbemuseum. Mit Unterstützung der Botschaft von Spanien. Bis zum 11.02.2024.
Kunstgewerbemuseum, Berlin
12.-15.10.2023 Bright Festival Connect: „Encanto Digital“
Spanien als Gastland. Vier Tage Veranstaltungen und Shows in den Bereichen digitale Kunst, Lichtdesign und elektronische Musik mit renommierten Künstlern und kreativen Designern aus aller Welt. Zum allerersten Mal kommen elf der besten spanischen Kreativstudios zusammen, um eine außergewöhnliche immersive Kunstausstellung zu gestalten.
Bereiten Sie sich auf eine aufregende visuelle Reise vor, auf der Spanien seine bezaubernde digitale Welt durch modernste Techniken und die einzigartigen Stile seiner New-Media-Künstler enthüllt. Mit der Teilnahme von Ángel Sandimas & Amaya Madrigal, blit. studio, Darklight Studio, Desilence, Eyesberg, INZIST, Momap Studio, SÍNOCA, Telenoika, Vitamin, V.P.M.
Kunstkraftwerk, Leipzig
12.-16.10.2023 Tanzfestival: „Baila España 2023“
Das zeitgenössische Tanzfestival Baila España beteiligt sich in diesem Jahr an der Präsentation der Performance The third skin der spanisch-deutschen Choreografin und Künstlerin Ana Lessing Menjibar in den Uferstudios Berlin (vom 12. bis 15. Oktober 2023). Im Instituto Cervantes wird die Künstlerin mit dem spanischen Choreographen Kike García und dem Schaubühnen-Dramaturgen Martín Valdés-Stauber über die performativen Künste sprechen. Nach dem Gespräch wird Kike García sein Performance duet präsentieren.
Alle Informationen beim Instituto Cervantes, Berlin
13.10.2023Ausstellungseröffnung: „Two Bears and A Strawberry Tree. A Photographic Dialogue between Berlin and Madrid“
Eine Ausstellung im Rahmen des 35. Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Madrid mit den Künstlern Sergio Belinchón, Laura C. Vela, Émilie Delugeau, André Groth, Manuela Lorente und Alejandro Marote. Drei internationale Paare aus Berliner und Madrider Fotograf*innen treten in künstlerischen Dialog. Zusammen beleuchten sie persönliche und fiktive Geschichten von kulturellen Klischees. Sie erzählen vom Suchen nach und Finden von Identität und einem Zuhause. Sie nähern sich aber auch, mittels dokumentarischer und konzeptueller Herangehensweisen, der Transformation und Formlosigkeit der Großstadt – als Landschaft, historischem Schauplatz und Lebensraum.
Bis zum 26.11.2023 in der AFF Galerie, Berlin
15.10.2023 Literatur: „Internationales Podium u. a. mit Jordi Puntí und José Oliver“
Haus am Dom, Frankfurt am Main
15.10.2023 Konzert: Sinn-Phonietta „Die neue Welt“
Die Sinn-Phonietta unter der Leitung von Mercedes Diaz Garcia präsentiert Ihnen fast ausschließlich Werke, die zuvor noch nie in Deutschland zu hören waren. Das norddeutsche Ensemble möchte einem neuen und jungen Publikum zeitgenössische Musik und Avantgarde aus Spanien und Lateinamerika nahebringen und die Werke im Gespräch mit den Künstler:innen erläutern und emotional verständlich machen.
Rathaus, Stade
15.10.2023 Performance / Ausstellung: Santiago Sierra und Franz Erhard Walther Für die Aktionen, die in Kooperation mit der Performance-Reihe En plein air im öffentlichen Raum stattfinden, wird der für seine provokanten politischen Installationen bekannte spanische Künstler Santiago Sierra an verschiedenen Orten in München (Kunstraum, Terrasse am Haus der Kunst, Olympiapark, Isarauen) Geflüchtete aus Kriegsgebieten, die sich derzeit in München aufhalten, in einem besonderen Setting fotografieren lassen. Im Wechsel mit den Aktionen von Sierra finden an diesen Orten auch Aktivierungen ausgewählter Objekte des Konzept- und Minimal Art-Künstlers Franz Erhard Walther statt. Kunstraum, München
15.10.2023 Szenische Lesung „Ich sterbe, weil ich nicht sterbe. Die zwei Leben der Teresa“, von Paco Bezerra.
Lesung in deutscher Sprache und Gespräch mit dem Autor auf Spanisch mit Konsekutivdolmetschung.
Eine Veranstaltung des Instituto Cervantes im Theater unterm Dach, Berlin
17., 18., 23.10.2023 Buchvorstellung: „Das Vorleben der Delfine“ (Originaltitel: Izurdeen aurreko bizitza), von Kirmen Uribe.
17.10.2023, Instituto Cervantes, Berlin
18.10.2023, Instituto Cervantes, Hamburg
23.10.2023, Instituto Cervantes, Bremen
18.10.2023 Lesung und Konzert: „EUROPAerlesen. Eine literarische Reise durch Europa“
Lesung mit dem Autor José F.A. Oliver „In jedem Fluss mündet ein Meer“ und musikalische Begleitung von der Songwriterin Barbara Cuesta. Eintritt frei, Anmeldung erforderlich.
Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, Berlin
19.10.2023 Öffentliche Tagung: „Picasso and Spanish art history“
Im Rahmen der Ausstellung „Spanische Dialoge. Picasso aus dem Museum Berggruen zu Gast im Bode-Museum“ organisieren das Bode-Museum und das Museum Berggruen gemeinsam die öffentliche Tagung „Picasso and Spanish art history“ mit Panels zu verschiedenen Schwerpunkten sowie der Keynote „Picasso als Masquerade“ von Professor Estrella de Diego (Universidad Complutense Madrid and Academia de Bellas Artes de San Fernando). Die Tagung wird durch die Botschaft von Spanien und das Instituto Cervantes Berlin unterstützt. Die Tagung findet im Rahmen des offiziellen Jubiläumsprogramms „Picasso Celebration 1973-2023“ statt, das vom Ministère de la Culture, Frankreich und Ministerio de Cultura y Deporte, Spanien gefördert wird.
Bode-Museum, Berlin
20.10.2023 Symposium: „Gitanos in der Entstehung und Entwicklung des Flamenco“
Die Tagung begibt sich auf die Spurensuche nach dem Beitrag der Gitanos auf den Flamenco. Zu einem besseren Verständnis werden renommierte Wissenschaftler der Fragenstellung über Herkunft und Entwicklung des Flamencos nachgehen und über gesellschaftliche Akzeptanz und Förderung für die Akteure und Künstler:innen des Flamenco diskutieren. Mit Unterstützung der Botschaft von Spanien.
Instituto Cervantes, Berlin
25.10.2023 Konzert: The Spanish Soul! Spanische und französiche Musik aus Zuloagas Zeit
Begleitend zur Ausstellung „Mythos Spanien. Ignacio Zuloaga (1870-1945)“ präsentiert das Staatstheater am Gärtnerplatz ein Konzert mit María José Montiel (Mezzosopran), Miquel Estelrich (Klavier) und José María Gallardo del Rey (Gitarre), Musik aus Zuloagas Zeit etwa von Manuel de Falla, der in seinen Klangwelten Ähnliches schuf, wie Zuloaga in der Malerei. Über viele Jahre ihres Lebens verband de Falla und Zuloaga eine Freundschaft und künstlerische Partnerschaft, die 1928 in der gemeinsamen Realisierung des Einakters »El retablo de maese Pedro« gipfelte. Mit Unterstützung der Botschaft von Spanien.
Staatstheater am Gärtnerplatz, München
Bis zum 04.02.2024 Ausstellung: „Mythos Spanien. Ignacio Zuloaga 1870–1945“
Die Kunsthalle München zeigt mit rund 90 Werken die erste umfassende Ausstellung über den spanischen Maler Ignacio Zuloaga in Deutschland. Kaum ein Künstler hat die Vorstellung, die man sich um 1900 im Ausland von Spanien machte, so sehr geprägt wie er: Toreros und temperamentvolle Flamenco-Tänzerinnen; Bettler, Kleinwüchsige und Hexen, die das künstlerische Erbe von Diego Velázquez und Francisco de Goya aufrufen; Asketen und Büßer in weiten, unter gleißender Sonne verdorrten Landschaften; das einfache Leben der Landbevölkerung. In Zeiten zunehmender Industrialisierung und der beginnenden Orientierung Spaniens an der europäischen Moderne wollte Zuloaga mit solchen Szenen, mit denen er international Erfolge feierte, die »spanische Seele« bewahren. Mit Unterstützung der Botschaft von Spanien.
Kunsthalle, München
Bis zum 28.10.2023 Ausstellung „Norte abierto“ von Juan Uslé
Die Galerie Thomas Schulte eröffnet am 14. September im Rahmen der Berlin Art Week 2023 die neunte Einzelausstellung der Werke von Juan Uslé. In dieser Ausstellung präsentiert der Künstler mehrere mittelgroße Gemälde aus dem vergangenen Jahr. Sie stehen für den poetisch-emotionalen Konzeptualismus, der Uslés visuelles Universum bis zur Essenz durchdringt, für die Fragen nach den strukturellen Bedingungen der Malerei und dem Entstehen des Bildes.
Galerie Thomas Schulte, Berlin
Bis zum 07.01.2024 Ausstellung: „Pablo Picasso – Max Beckmann, Mensch-Mythos-Welt“
Pablo Picasso und Max Beckmann sind Schlüsselfiguren der Moderne. Beide leisten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entscheidende Beiträge zu einer Neudefinition der Möglichkeiten und der Aufgaben gegenständlicher Malerei. Auf breiter Basis und im Rahmen einer Ausstellung miteinander vergleichen konnte man ihre Werke und damit ihre künstlerischen Haltungen und Auffassungen indes noch nie. Das Von der Heydt-Museum Wuppertal und das Sprengel Museum Hannover haben sich zusammengetan, um dies erstmals zu ermöglichen. Das Von der Heydt-Museum ist mit seiner Ausstellungsstation offizieller Partner des internationalen Projekts „Celebration Picasso 1973-2023“, das 2023 an den 50. Todestag des Künstlers erinnert.
Von der Heydt-Museum, Wuppertal
Bis zum 07.01.2024 Ausstellung: „Vom Schutzraum zum Freiraum“. Mit Werken der spanischen Künstlerin Rosell Meseguer
Fokus der Ausstellung liegt auf der einzigartigen Architektur und dem besonderen Raum: Der Bunker gibt einen massiven, in Beton gegossenen Rahmen vor, innerhalb dessen maximale Freiheit und Experimentierfreude möglich sind. Künstlerische Positionen, Fragen und Antworten stehen im Dialog mit der Architektur und der Historie des Bunkers. Ausgestellt werden Werke von Boris Becker, Mara Lilli Bohm, Florian Etti, Tristan Ulysses Hutgens, Moritz Karweick, Rosell Meseguer und Felix Schramm.
Bilker Bunker, Düsseldorf
Bis zum 14.01.2024 Ausstellung: Eva Fàbregas. „Devouring Lovers“
Eva Fàbregas bespielt die historische Halle des Hamburger Bahnhofs mit einer monumentalen, ortsspezifischen Installation. Die bislang größte Einzelausstellung der Künstlerin erweitert die Grenzen des Skulpturalen und lädt die Besucher:innen zu einem sinnlichen Raumerlebnis ein. Biomorphe Skulpturen verwandeln die von industriellen Eisenträgern geprägte Architektur der Museumshalle in einen organisch gewachsenen Raum.
Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart, Berlin
Bis zum 21.01.2024 Ausstellung: Tàpies / Miró – Welt auf Papier
Aus Anlass des 100. Geburtstages von Antoni Tàpies und des 130. Geburtstages von Joan Miró veranstaltet das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster eine große Sonderausstellung, in dem die Werke der beiden bedeutendsten katalanischen Künstler des 20. Jahrhunderts in einen spannungsreichen Dialog miteinander treten. Trotz des großen Altersunterschiedes waren die beiden Künstler, deren Wirken durch zwei berühmte monografische Museen in ihrer Heimatstadt Barcelona gewürdigt wird, eng miteinander befreundet und schöpften Inspiration aus dem künstlerischen Schaffen des anderen.
Kunstmuseum Pablo Picasso, Münster
Bis zum 21.01.2024 Ausstellung: „Spanische Dialoge. Picasso aus dem Museum Berggruen zu Gast im Bode-Museum“
Anlässlich des 50. Todestages von Pablo Picasso (1881–1973) lädt die Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst das Museum Berggruen zu einer Sonderpräsentation im Bode-Museum ein. In diesem Rahmen tritt eine Auswahl von Arbeiten Picassos aus dem Museum Berggruen in Dialog mit spanischen Kunstwerken aus dem 14. bis zum 18. Jahrhundert im Bode-Museum. Hierbei wird unmittelbar anschaulich, wie sehr Picassos eigene künstlerische Praxis von der spanischen Kunstgeschichte beeinflusst wurde – Kontinuitäten wie auch Brüche werden in diesem dialogischen Format deutlich. Die Ausstellung bildet zugleich den Auftakt der neuen Reihe „Spanische Dialoge“ im Bode-Museum, in der die spanischen Sammlungen jenseits gewohnter Hierarchien oder Zeit- und Kunstgattungsgrenzen präsentiert werden.
Bode-Museum, Berlin
Bis zum 28.01.2024 Ausstellung: „Das Gehirn in Wissenschaft und Kunst“
Nach über drei Jahren umbaubedingter Schließung öffnete das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité wieder mit einer Ausstellung. Zu sehen ist, wie detailliert sich die Landkarte des Gehirns inzwischen zeichnen lässt, wo Wahrnehmen, Empfinden, Erinnern und Denken sitzen und wie sich die einzelnen Hirnregionen zu höheren Funktionseinheiten vernetzen. Mit Unterstützung der Botschaft von Spanien sind zu diesem Anlass 6 Originalzeichnungen des Nobelpreisträgers Santiago Ramón y Cajal im Museum zu sehen, dessen bahnbrechenden Forschungen die Grundlagen der Neurowissenschaften gelegt haben.
Medizinhistorisches Museum der Charité, Berlin
Bis zum 04.02.2024 Ausstellung: „Mythos Spanien. Ignacio Zuloaga 1870–1945“
Die Kunsthalle München zeigt mit rund 90 Werken die erste umfassende Ausstellung über den spanischen Maler Ignacio Zuloaga in Deutschland. Kaum ein Künstler hat die Vorstellung, die man sich um 1900 im Ausland von Spanien machte, so sehr geprägt wie er: Toreros und temperamentvolle Flamenco-Tänzerinnen; Bettler, Kleinwüchsige und Hexen, die das künstlerische Erbe von Diego Velázquez und Francisco de Goya aufrufen; Asketen und Büßer in weiten, unter gleißender Sonne verdorrten Landschaften; das einfache Leben der Landbevölkerung. In Zeiten zunehmender Industrialisierung und der beginnenden Orientierung Spaniens an der europäischen Moderne wollte Zuloaga mit solchen Szenen, mit denen er international Erfolge feierte, die »spanische Seele« bewahren. Mit Unterstützung der Botschaft von Spanien.
Kunsthalle, München
Bis zum 11.02.2024 Ausstellung: „1966. Spaniens Aufbruch – Ein Künstlermuseum der Zukunft“
Das Museo de Arte Abstracto Español eröffnete am 1. Juli 1966 seine Tore im spanischen Cuenca. Sein Begründer, der Künstler Fernando Zóbel (1924-1984), war ein großer Kenner der internationalen Kunstszene und wusste, dass es in Spanien noch kaum einen musealen Raum für die Werke zeitgenössischer spanischer Kunstschaffender gab. Die von Zóbel zusammengebrachten Künstler:innen – darunter Antoni Tàpies, Gustavo Torner, Rafael Canogar, Antonio Saura, Eduardo Chillida, Luis Feito und Elena Asins – erfuhren innerhalb ihres eigenen Landes kaum eine Würdigung, sehr wohl aber auf dem internationalen Parkett von Paris bis New York. Die nun vom Ludwig Museum Koblenz und der Fundación Juan March organisierte Ausstellung wird gefördert von der Peter und Irene Ludwig Stiftung, Aachen, von Acción Cultural Española (AC/ E) Spanien, von der Stiftung für Kunst und Kultur, Bonn sowie dem Verein der Freunde des Mittelrhein-Museums und des Ludwig Museums zu Koblenz e.V.“
Ludwig Museum, Koblenz
